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Österreich
Katholische Jugendbewegung für Berufungen in Österreich

KIM

Optimistischer Glauben, Freude und Humor. Für KIM-Seelsorger P. Siegi Mitteregger SDB ist der Gründer seines Ordens ein wichtiges Leitbild
DON BOSCO, ein Leitbild für mich und viele andere
von KIM-Seelsorger P. Siegi Mitteregger SDB
Am 31.Jänner 1888 ging ein Heiliger in die himmlische Herrlichkeit ein, der sich für gefährdete Jugendliche wie kaum sonst jemand eingesetzt hat.
Obwohl er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammt, wurde er schon früh der Anführer und Apostel der Jugend. Von Seiltänzern und Zirkusakrobaten schaute er vieles ab, übte intensiv, um seine Kunststücke sonntags für jung und alt, verbunden mit Gebet und religiöser Kurzunterweisung, darzubieten. Damals gründete er auch den „Bund der Fröhlichen“, weil er spürte, dass durch Humor und echte Freude Kinder und Jugendliche vor so manchem verführerischen Bösen bewahrt bleiben.
Seinem Ideal, Priester zu werden, konnte er nur mühsam als Werkstudent näher kommen. Die dabei erlernten handwerklichen Fertigkeiten konnte er später vielen arbeitslosen Jugendlichen weitergeben. Bei der Seelsorge an Gefangenen schwor er sich, vorbeugend für die Jugendlichen da zu sein, damit aus ihnen brauchbare Bürger und gute Christen würden.
Es ist schon toll, wie er in freundschaftlicher und herzlicher Atmosphäre zu Spiel und Sport, zu creativen Gemeinschaftserlebnissen, zu schulischer und religiöser Unterweisung immer mehr Kinder und Jugendliche von Turin (Italien) auf gemieteten Wiesen oder in leer stehenden Gebäuden versammelte.
Endlich konnte er einen zwar primitiven Schuppen und eine Wiese mieten und dann kaufen. Hier in Turin Valdocco entstand sein erstes riesengroßes Jugendwerk mit Sportplätzen, Heimen, Schulen, Lehrwerkstätten, Kirchen, Theatersälen, usw.
Damit sein großartiges Jugendwerk auch nach seinem Tode weitergeführt werde, riet ihm ein gar nicht so religiöser Minister Orden zu gründen. Er erlebte es noch, dass seine Jugendwerke sich in ganz Italien, Frankreich, Spanien und sogar in Südamerika ausbreiteten.
Heute sind für die jungen Menschen über 17.000 Salesianer Don Boscos, ebenso viele Don Bosco-Schwestern und einige 100.000 jugendliche und erwachsene Mitarbeiter in über 150 Ländern aller Erdteile in vielen freizeitmäßigen, berufs-bildenden, schulischen, pfarrlichen, religiösen und charakterbildenden Sparten der Jugendarbeit tätig.
Seit meiner Jugendzeit ist für mich Don Bosco ein leuchtendes Leitbild. Von ihm spürte ich mich angezogen, von Christus gerufen, um in seiner Nachfolge nach dem Leitbild Don Boscos für junge Menschen sorgend da zu sein. Deshalb bin ich auch ein Salesianer Don Boscos geworden.
Einer seiner Leitgedanken „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ gefällt mir besonders gut. Er hat mir auch in vielen Jahren meiner Kaplanstätigkeit in Wien, Graz, Oberthalheim und Linz sowie in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit geholfen.
Auch im KIM setze ich mich dafür ein, dass junge und erwachsene Menschen ihre Berufung als Mensch und als Christ immer besser entdecken können und ihren speziellen Platz im kirchlichen Einsatz für andere finden können.
Ich bin jedenfalls sehr sehr dankbar, dieses Leitbild und diese Nachfolge Jesu gefunden zu haben.
Pater Siegi Mitteregger SDB