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Österreich
Katholische Jugendbewegung für Berufungen in Österreich

KIM

Ehemaliger KIM-Jugendlicher Dominik Stockinger-Dollhäupl: „Nach 15 Jahren jetzt als Pastoralassistent wieder ins KIM Zentrum!“ Als Nachzügler auf die Welt gekommen, hab ich über meine vier älteren Geschwister die KIM-Bewegung schon in jungen Jahren kennen gelernt. Eine meiner ersten Erinnerung an KIM und zugleich eine meiner prägendsten Erfahrungen in meiner Kindheit, habe ich meinen Eltern zu verdanken. Noch heute erinnere ich mich gerne und oft daran zurück: Eine KIM-Familienwallfahrt zur Heiligen Elisabeth von Thüringen mit P. Johannes Haas, die zu einer meiner schönsten Erfahrungen für mein Glaubensleben geworden ist. Das mehrtägige Wandern durch den Thüringer Wald zur Hl. Elisabeth auf die Wartburg hat mich so geprägt, dass sich daraus meine große Leidenschaft für das Wallfahren und Pilgern entwickelt hat. In meiner frühen Jugendzeit begann ich dann aber auch selbständig und ohne Familie an KIM-Angeboten teilzunehmen. Die KIM – Jugendwochen am Achensee mit Br. Fidelis Ellensohn und P. Siegi Mitteregger wurden zu einem alljährlichen Fixpunkt in den Sommerferien. Aber auch die verschiedensten Angebote und Einkehrtage im KIM – Zentrum Österreich in Weibern unter der Leitung von P. Siegi haben mir dabei geholfen, in meinem jungen Glaubensleben zu wachsen und zu reifen. Das gemeinsame Singen und Beten und das Tischtennisspielen sind mir in guter Erinnerung geblieben. Gerade der Musik – meinem Klavier- und Orgelspiel – habe ich es zu verdanken, dass ich schon sehr jung als Organist in meiner Heimatpfarre Gottesdienste musikalisch mitgestaltet habe und sich so mein Engagement in der Pfarre über meine Jugendzeit hinweg gehalten hat. Dadurch ist auch eine tiefe Verbundenheit mit mehreren zur Heimatpfarre nahegelegenen katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden entstanden, durch die ich Einblicke in die verschiedensten Pfarrsituationen machen durfte. Der Kontakt mit KIM ist in dieser Zeit des jungen Erwachsenseins jedoch weniger geworden. Nach meiner Matura machte ich mich mit dem Fahrrad auf nach Santiago de Compostela. Auf diesem 3500 km langen Pilgerweg habe ich mir viele Gedanken über meine Zukunft gemacht. Und so begann ich nach dem Zivildienst im Krankenhaus Medizin in Graz zu studieren. Da ich aber bald merkte, dass da zu sehr das Orgelspiel auf der Strecke blieb, entschied ich mich dann doch für das Konservatorium für Kirchenmusik in Linz und, um zur kirchenmusikalischen Ausbildung auch ein theologisches Wissen zu erwerben, für das Theologiestudium an der Katholisch-Theologischen Universität. Bei meiner Wohnungssuche in Linz kam ich wieder mit P. Siegi Mitteregger in Kontakt. Ich wusste, dass er in einer Linzer Pfarre tätig war und bat ihn um Hilfe bei der Wohnungssuche. Und so ergab es sich, dass ich für gute zwei Jahre in seiner Pfarre St. Severin im Pfarrhof untergebracht war und auch dort als Organist aushalf. Während meiner Studienzeit ist mir in den Sommermonaten das Pilgern mit dem Fahrrad zu den verschiedensten Wallfahrtsorten in Europa zu einer großen Leidenschaft und Kraftquelle geworden. Die letzten beiden Jahre meines Studiums habe ich in Wien verbracht. Dort durfte ich zudem Erfahrungen in der Behindertenarbeit sammeln und begann mit dem Propädeutikum für Psychotherapie. Am Ende meiner Studienzeit bin ich wieder nach Linz zurückgekehrt, wo ich als Jugendleiter im Jugendzentrum Plateau in Leonding tätig war. All diese Erfahrungen haben mich zu der Entscheidung für das pastorale Einführungsjahr bewogen, um Pastoralassistent zu werden. So absolvierte ich dieses erste Praxisjahr in der Pfarre Linz, St. Magdalena, jener Pfarre in der ich nun als Pastoralassistent tätig bin. Dabei arbeite ich in den verschiedensten Bereichen und Fachausschüssen der Pfarre mit. Die Kinder- und Jugendpastoral, insbesondere die Firmvorbereitung, ist einer meiner Arbeitsschwerpunkte. Und gerade die Firmvorbereitung brachte mich im heurigen Frühling – beim Firmlings-Wochenende der Pfarre St. Magdalena und Heiliger Geist mit mehr als 60 Firmlingen – wieder an einen Ursprung meines Glaubenslebens zurück, ins KIM-Zentrum Österreich nach Weibern. Mit KIM verbindet mich zudem noch ein Motto, das mir immer einfällt, wenn ich nach einem solchen gefragt werde: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“. (Don Bosco) Ich durfte mit der schönen und freudvollen Erfahrung groß werden, dass Gott mich auf meinen Lebensweg – mit seinen Höhen und Tiefen – begleitet. Ich bin dankbar dafür, fröhlich im Glauben zu leben, mit der festen Zuversicht, dass Gott, der sich in Jesus Christus kundgetan hat, mitgeht. Dominik Stockinger-Dollhäupl
Als Firmhelfer mit Jugendlichen im KIM-Zentrum (obere Reihe, 3. v.li)
Spiel und Spaß am Achensee:(li. P. Siegi Mitteregger, re. Br.Fidelis Ellensohn
Mit P. Siegi in den Tiroler Bergen