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Österreich
Katholische Jugendbewegung für Berufungen in Österreich

KIM

Auf den Spuren des hl. Benedikt Wallfahrt von KIM-Tirol und Vorarlberg vom 16. bis 23. August 2015 Zum Jahr des gottgeweihten Lebens pilgerten 12 junge Männer mit Pater Prior Raphael Gebauer und mit Bruder Fidelis aus der Benediktinerabtei Fiecht von Vorarlberg nach Italien, um dort die Wirkungsstätten des hl. Benedikt näher kennen zu lernen. Am Sonntag, den 16. August, sammelte Bruder Fidelis ab 5.00 Uhr morgens die Teilnehmer mit einem Bus von Bregenz bis Bludenz ein. Auf der Fahrt nach Tirol stimmten wir uns durch Gebet, Gesang und Vorstellung auf unsere Fahrt ein. Nach unserer Ankunft in der Benediktinerabtei Fiecht feierte Pater Raphael mit uns in der Kreuzkapelle die Sonntagsmesse, und wir stärkten uns mit einem guten Frühstück für die lange Fahrt. Danach fuhren wir über den Brenner nach Italien. In Fiecht war noch ein Pilger aus der Steiermark sowie ein zweiter aus Deutschland zugestiegen. Unsere Gruppe verstand sich sofort bestens und stärkte sich gegenseitig auf der Fahrt. Pater Raphael gab uns dann einen geistlichen Impuls für unsere Gottsuche  durch den Gesang von Liedern und einen Film wardie Fahrt recht abwechslungsreich. Am Abend kamen wir in Assisi bei unserem Hotel Domus Pacis an, das direkt neben der Basilika degli Angeli im Tal liegt. Nach dem reichlichen, guten Abendessen konnten wir uns noch in der Umgebung umschauen und das Gelände der Basilika besichtigen. Am nächsten Morgen beteten wir in der Portiuncula-Kapelle, die sich in der Basilika befindet und bekamen danach von Pater Raphael eine Führung durch die gesamte Basilika. Leider hatten wir keine Zeit mehr, in die hinauf zu den weiteren bedeutenden Heiligtümern in Assisi zu fahren. Wir trafen uns dann wieder bei unserem Bus und fuhren mit diesem nach Nursia. Als wir dort ankamen, waren wegen eines Marktes vielenunterwegs. Deshalb konnte der Bus nicht in der Stadt parken, und so gingen wir zu Fuß durch das Stadttor bis zum Stadtplatz und zur Kirche. Über der Geburtsstätte des hl. Benedikt konnten wir dann die hl. Messe feiern. Anschließend fuhren wir mit  nach Subiaco. Der Ort liegt in traumhaft schöner Gegend in den Sabiner Bergen. Wir waren im Kloster St. Scholastika untergebracht. Im Haus ist eine schöne Kapelle. Dort konnten wir täglich unsere Gebetszeiten und Besinnungen halten. An jedem Tag fuhren wir ins nahe gelegene  Sacro speco. Dort hielt uns Pater Raphael in der Höhle, in der St. Benedikt zuerst als Einsiedler gelebt hatte, eine geistliche Besinnung mit Anregungen aus der Regel des Heiligen. Er begann mit dem Prolog:„Höre mein Sohn.“ Wir konnten an zwei Tagen die hl. Messe in der eindrucksvollen Kapelle in Sacro speco feiern. Pater Raphael gab uns auch eine Führung durch das Kloster, das über der Höhle gebaut worden war, mit vielen alten Darstellungen. Auf diesen ist das Leben Jesu und Mariens, sowie viele Begebenheiten aus dem Leben des hl. Benedikt zu sehen. Einige unserer Gruppe verweilten täglich gerne im Gebet an diesem hl. Ort. Täglich wurden wir besser mit dem Leben und Wirken des hl. Benedikt vertraut und waren davon beeindruckt. Dies geschah in besonderer Weise bei unserem Besuch in Montecassino. Benedikt ist von Subiaco nach Montecassino gezogen und ließ dort die große Abtei erbauen. Er schrieb dort die Regel, nach der die Benediktiner auch heute leben. Wir konnten am Grab des hl. Benedikt mit unserer Gruppe die hl. Messe feiern und bekamen danach eine Führung durch das Kloster und die Wirkungsstätten St. Benedikts. Nach der Führung konnten wir noch das reichhaltige Museum in Montecassino besichtigen. Immer mehr wurde uns klar, weshalb der selige Papst Paul VI. bei seinem Besuch bei der Wiedereinweihung von Montecassino den hl. Benedikt zum Patron Europas erklärt hat. Sein Leben hat auch heute noch den Menschen viel zu sagen und ist wegweisend, damals wie heute. Den darauffolgenden Donnerstag verbrachten wir als besinnlichen Tag in Subiaco. Am Freitag fuhren wir nach Rom, um dort die Hauptbasiliken zu besuchen. Vor dem Petersdom war ein großer Menschenandrang. So beschlossen wir, dort nicht zwei Stunden zu warten, und gingen zum Campo Santo, um dort die Gräber vom Deutschen Friedhof zu besuchen. Dann ging es mit der U-Bahn zur Lateranbasilika mit der heiligen Stiege, der Treppe, auf der Jesus bei seiner Verurteilung durch Pilatus gestanden haben soll, und dem Baptisterium. Von dort aus wanderten wir zur Basilika Maria Maggiore, der größten Marienkirche. Mit unserem Bus fuhren wir danach nach St. Paul vor den Mauern. Dort konnte unsere Gruppe am Benediktusaltar die hl. Messe feiern und anschließend die Basilika bewundern. Nach dem eindrucksvollen Rom Besuch fuhren wir zurück nach Subiaco. Dort fühlten wir uns in der ruhigen Umgebung wieder wohl und verbrachten den Samstag besinnlich an diesem Ort. Jeder hatte in dieser Woche gelernt, der Liebe zu Christus nichts vorzuziehen und in allem Gott zu suchen und zu verherrlichen. Täglich beteten wir den Rosenkranz miteinander und die Vesper in der Hauskapelle. Zum Abschluss feierten wir am Sonntag in Subiaco nochmals die hl. Messe in unserer Hauskapelle und begannen dann mit der langen Rückfahrt nach Österreich. In Subiaco und im Bus hatten wir viel Gelegenheit zu Einzelgesprächen und manche freie Zeit, die jeder für sich nutzen konnte. Wir können auf eine reichhaltige, gut gelungene, benediktinische Woche zurückblicken. Deshalb sangen wir im Bus zum Abschluss als Dank an den Herrn, das Lied „Großer Gott, wir loben dich.“
Die Gruppe in Subiaco
Kloster Sacro Speco, Subiaco
Montecassino
St. Paul vor den Mauern