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Ein Wort zum Leben

Wer nicht genießen kann, wird auf Dauer ungenießbar. Diese Weisheit findet sich auch in der Bibel, sehr deutlich in dem alttestamentlichen Buch Kohelet. Gott will also auch, dass wir gut zu uns selber sind. Wenn wir uns etwas gönnen, tun wir uns auch leichter damit, andern etwas gönnen. Natürlich geht es auch immer um das rechte Maß. Auch darauf weist Kohelet hin, wenn er deutlich macht: Alles hat seine Zeit, die Gott gemacht hat (Koh 3, 1-15). Es gibt Zeiten des frohen Genießens, aber auch Zeiten, die schwer sind und die wir auch bewältigen müssen. Gott lässt uns durch diese unterschiedlichen Zeiten gehen. Aber in diesem langen poetischen Text ist auch zu lesen, dass Glück ein Geschenk Gottes ist. Das soll uns daran erinnern, dass wir bei allem guten Genießen den Dank gegenüber Gott nicht vergessen sollen – und aus diesem Bewusstsein können wir dann auch dürre Zeiten besser ertragen, weil wir durch den Dank zu vertrauen lernen, dass auch da Gott bei uns ist. Diakon Raymund Fobes
Also: Iss freudig dein Brot  und trink vergnügt deinen Wein; denn das, was du tust, hat Gott längst so festgelegt, wie es ihm gefiel. (Koh 9, 7)
Ältere Worte zum Leben finden Sie in unserem Archiv
Band in der Anfangszeit von KIM mit Mitbrüdern der Sales-Oblaten; P. Tiefenbacher an der Posaune und P. Leeb an der Gitarre
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Gedanken zum Text:
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Also: Iss freudig dein Brot  und trink vergnügt deinen Wein; denn das, was du tust, hat Gott längst so festgelegt, wie es ihm gefiel. (Koh 9, 7)
Wer nicht genießen kann, wird auf Dauer ungenießbar. Diese Weisheit findet sich auch in der Bibel, sehr deutlich in dem alttestamentlichen Buch Kohelet. Gott will also auch, dass wir gut zu uns selber sind. Wenn wir uns etwas gönnen, tun wir uns auch leichter damit, andern etwas gönnen. Natürlich geht es auch immer um das rechte Maß. Auch darauf weist Kohelet hin, wenn er deutlich macht: Alles hat seine Zeit, die Gott gemacht hat (Koh 3, 1-15). Es gibt Zeiten des frohen Genießens, aber auch Zeiten, die schwer sind und die wir auch bewältigen müssen. Gott lässt uns durch diese unterschiedlichen Zeiten gehen. Aber in diesem langen poetischen Text ist auch zu lesen, dass Glück ein Geschenk Gottes ist. Das soll uns daran erinnern, dass wir bei allem guten Genießen den Dank gegenüber Gott nicht vergessen sollen – und aus diesem Bewusstsein können wir dann auch dürre Zeiten besser ertragen, weil wir durch den Dank zu vertrauen lernen, dass auch da Gott bei uns ist. Diakon Raymund Fobes